DKMS Stiftung Leben Spenden
Die DKMS gehört zu einem Netzwerk von Organisationen unter dem Dach der DKMS Stiftung Leben Spenden. Alle DKMS-Organisationen setzen sich für den Kampf gegen Leukämie, andere Erkrankungen des Blutbildenden Systems und im Fall der DKMS LIFE auch gegen andere Krebserkrankungen ein. Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige ... mehrGesellschaft mbH wurde vor über 20 Jahren mit der Aufgabe gegründet, Stammzellspender für Leukämiepatienten zu finden. Seither haben 26.000 DKMS-Spender Leukämiepatienten auf der ganzen Welt Hoffnung auf eine zweite Lebenschance gegeben. Mehr Infos unter: http://www.dkms.de Info-Telefon: (0 70 71) 9 43-0
Spendenflohmarkt „Im Kampf gegen Blutkrebs“
22.10.2012 - „Im Kampf gegen Blutkrebs“ – so lautete das Motto des diesjährigen Spendenflohmarkts in Hövelhof, der durch die Firma LST –Laserschneidtechnik veranstaltet wurde. Die damit verbundenen Mühen haben sich redlich gelohnt!
Schon vor Beginn der Veranstaltung am 3. Oktober 2012 strömten zahlreiche Besucher in das Bürger- und Schützenhaus. Dort trafen sie auf hoch motivierte und hilfsbereite Verkäufer, die sich für den guten Zweck bereits früh auf den Weg gemacht haben.
Bemerkenswert: Die Standgebühren von jeweils 10 Euro gingen für alle 60 Stände komplett an die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Dank großzügiger Spenden und dem Erlös aus Kuchen- und Waffelverkauf konnte der DKMS am Ende des Tages eine Gesamtsumme in Höhe von 5.000 € für den Kampf gegen Blutkrebs überreicht werden! An dieser Stelle deshalb ein riesiges Dankeschön an alle Helfer und Spender, denn Dank deren Engagements kann die Neuaufnahme von 100 potenziellen Stammzellspendern finanziert werden.
Im Kampf gegen Blutkrebs hilft jeder Euro!
22.10.2012 - Die Azubis des T-Systems in Magdeburg sammelten Geldspenden zugunsten der DKMS. Mit Hilfe verschiedener Aktionen wie der Versteigerung von selbstgemachten Weihnachtsschmuck, einer Tombola oder Spenden der Mitarbeiter kamen am Ende 440,10 Euro zusammen! Damit spenden sie acht Mal die Chance auf ein neues Leben.
Wir sagen: Vielen Dank!
Mitarbeiter der Techniker Krankenkasse spendet Leben
16.10.2012 - "Papa, was ist das für ein Kind auf dem Plakat?" Diese Frage stellte der damals 9-jährige Sohn von Denis Fahlteich im August 2011 und zeigte dabei auf den Hamburger Registrierungsaufruf der DKMS „Hilfe für Maximilian und andere“. Nachdem Herr Fahlteich seinem Sohn erklärt hatte, dass es um die Suche nach einem geeigneten Stammzellspender für den 4-jährigen krebskranken Maximilian ginge, beschloss der Sohnemann kurzerhand, dass Papa da mitmachen müsse. Auch Fahlteich fand die Registrierungsaktion eine gute Sache und ließ sich deshalb am 27. August 2011 in die Datei der DKMS aufnehmen.
Als im April 2012 dann die Anfrage der DKMS kam, ob er bereit wäre für seinen genetischen Zwilling, einen 67-jährigen Krebspatienten in den USA, zu spenden, zögerte Fahlteich keine Sekunde. "Wenn ich nicht zur Spende bereit gewesen wäre, hätte ich mich gar nicht erst registrieren lassen", erklärt der 36-jährige Stammzellspender. Fahlteich ist bereits der neunte Mitarbeiter der Techniker Krankenkasse, der einem Krebspatienten eine Chance auf Leben schenken konnte. "Ein Lebensretter ist in meinen Augen aber bereits jeder, der sich bei der DKMS registrieren lässt, denn jede Registrierung erhöht die Chance für einen Patienten, den notwendigen genetischen Zwilling zu finden", so Fahlteich. "Eine Chance auf Leben ist das größte Geschenk, das man einem Menschen machen kann. Toll, dass wir bei der TK Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die bereit sind, auf diese Weise zu helfen“ freut sich der Vorstandsvorsitzende der TK, Dr. Jens Baas.
Nach dem eigenen Erleben seiner Spende gefragt, antwortet Fahlteich: „Alles halb so wild, nach ungefähr fünf Stunden waren genug Stammzellen aus meinem Blut gesammelt und ich konnte ins Hotel gehen. Abends habe ich mir dann schon mit einem Freund das Fußballspiel Deutschland-Holland angeschaut. Besonders toll ist, dass es dem Patienten in den USA gut geht und dass auch für Maximilian ein passender DKMS-Spender gefunden werden konnte."
"Ich würde es wieder tun" – Lebensretter dank DKMS-Typisierung
31.07.2012 - Bereits zwei Mal rief die H&D International Group zur unternehmensweiten DKMS Typisierungsaktion auf. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ließen sich so als potentielle Spender in der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren.
Dennis Kindler ließ sich im Rahmen der ersten Typisierungsaktion in 2008in die Datei aufnehmen– und im Februar 2012 wurde er zum lebensrettenden Spender. Am 20.07.2012 wurde ihm durch einen Vertreter der DKMS, Herrn Oliver Barthels, Karl-Heinz Franke und Torsten Kunkel die offizielle Spender-Urkundeals Zeichen der Anerkennung in Wolfsburg überreicht. Nachdem sicher war, dass er als Spender infrage komme, verließ ihn fast der Mut – Risiken und Nebenwirkungen gingen ihm durch den Kopf, erzählte Dennis im Gespräch. Doch er entschied sich für die Spende, in dem Wissen, einem Menschen eine zweite Chance zu geben.
Seine Frau Maria unterstützte diese Entscheidung. Durch eine Voruntersuchung, die sich über einen Tag hinzog, wurde umfassend geprüft, ob Dennis die Strapazen der Stammzellspende gut verkraften würde. Die Ergebnisse waren positiv. Seit 1996 gibt es neben der Knochenmarkentnahme aus dem Beckenknochen eine zweite, wesentlich sanftere Methode, die sogenannte periphere Blutstammzellspende, die heute bei 80% der Spenden zum Einsatz kommt. Diese kam auch in Dennis Fall zur Anwendung. Einige Tage vor der Spende musste er seinem Körper ein Medikament zufügen, um seineStammzellen zur Vermehrung anzuregen und in den Blutkreislauf auszuschwemmen. Die einzigen Nebenwirkungen waren ein starkes Ziehen im Rücken, ausgelöst durch die erhöhte Anzahl der Stammzellen. Am Tag der Spende, die in Hameln stattfand, wurde Dennis 6 Stunden an einen Apparat angeschlossen, der die Stammzellen aus seinem Blut filterte. Noch am gleichen Tag konnte er erschöpft aber ohne Beschwerden die Heimreise antreten. „Ich würde es wieder tun“, so Dennis bei der Übergabe. Seine Spende war anonym. Er weiß jedoch, dass er einem jungen Mann helfen konnte, der mittlerweile auf dem Weg der Besserung ist.
Die Übertragung gesunder Stammzellen eines geeigneten Spenders stellt für zahlreiche Leukämiepatienten die einzige Heilungschance dar. Aktuell sind deutschlandweit 2.7 Millionen potentielle Spender registriert. Durch das Engagement von Menschen wie Dennis Kindler und der DKMS finden heute 4 von 5 Patienten einen Spender.
Erster Spender aus Linus-Aktion
01.08.2012 - Es war eine der größten Aktionen in der Geschichte der DKMS: 6.488 Spender ließen sich am 4. März 2012 in Ebern in die DKMS aufnehmen. Jetzt ist die erste Spenderin aus der Aktion hervorgegangen. Eine 30-jährige Bambergerin spendete Knochenmark für eine Patientin aus Irland. "Es war für mich selbstverständlich, dass ich helfe. Es kam für mich nie in Frage, Nein zu sagen. Ich würde auch noch einmal spenden, falls es notwendig ist. Ich hoffe, dass es der Frau bald besser geht, dass sie wieder lachen, mit Freunden abends etwas trinken gehen kann."
Auch dem achtjährigen Linus geht es den Umständen entsprechend wieder ganz gut. In Kanada gab es einen passenden Spender und er konnte transplantiert werden. Vor einer Woche wurde er aus dem Krankenhaus entlassen. Er muss zwar noch täglich in die Tagesklinik, ist aber ansonsten nun wieder zu Hause. Die Familie hat uns auch mit dem Frühjahrsmailing 2012 unterstützt und dadurch sind mehr als 262.000 Euro eingegangen!
Daumendrücken für unsere olympische Fahnenträgerin!
Tübingen, 27.07.2012 – Die deutsche Fahne wird heute bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele von einer langjährigen Unterstützerin der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei getragen. Natascha Keller ist nicht nur eine Ausnahmesportlerin, sondern hat auch seit vielen Jahren ein Herz für das Thema Lebensspende. Auch zwischen dem Deutschen Hockey-Bund (DHB) und der DKMS gibt es eine langjährige enge Zusammenarbeit im Kampf gegen Blutkrebs.
„Wir sind sehr stolz, dass unsere Unterstützerin bei der Auftaktfeier der olympischen Spiele in London die deutsche Fahne trägt. Sie ist für viele ein Vorbild – mit ihrer außergewöhnlichen sportlichen Leistung und ihrem Einsatz für Patienten“, sagt Claudia Rutt, Geschäftsführerin der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei. „Wir drücken ihr und dem gesamten Hockey-Nationalteam die Daumen und hoffen, dass sie ihren gemeinsamen Traum verwirklichen können.“
Im Frühjahr 2008 war die erfahrene Olympionikin und Goldmedaillengewinnerin von 2004 Natascha Keller zusammen mit ihren damaligen Teamkolleginnen Tina Bachmann, Anke Kühn, Maike Stöckel und Barbara Vogel auf einer bundesweiten Plakatkampagne der DKMS zu sehen. Ziel war, Menschen aufzurufen, sich als potenzielle Spender in die DKMS aufnehmen zu lassen. Im Herbst 2008 folgten dann die Hockeyherren und Olympia-Goldmedaillengewinner des gleichen Jahres Carlos Nevado, Timo Wess, Max Weinhold, Matthias Witthaus und Christopher Zeller dem Beispiel der Damen und machten ebenfalls auf Großflächenplakaten in ganz Deutschland Werbung für die Lebensspende.
Die enge Verbundenheit zwischen den Hockeyspielern, dem Deutschen Hockey-Bund (DHB) und der DKMS entstand insbesondere durch die Leukämieerkrankung der ehemaligen Nationaltorhüterin Maike Schrader. Viele Spieler ließen sich damals in die DKMS aufnehmen. Kurz vor ihrem Tod äußerte sie den Wunsch, dass dieses Engagement weitergehen möge. Seit 2006 ist der Deutsche Hockey-Bund sogar Charity-Partner der DKMS und macht kontinuierlich auf die Wichtigkeit der Stammzellspende aufmerksam – etwa auf Länderspielen und Meisterschaften.
Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei ist mit mehr als 2,7 Millionen registrierten Spendern die weltweit größte Spenderdatei. Seit Gründung im Jahr 1991 hat sie bereits 31.119 Blutkrebspatienten auf der ganzen Welt eine Lebenschance ermöglichen können.
Heilbad Heiligenstadt: Spendenbereitschaft rekordverdächtig
31.07.2012 - In Heilbad Heiligenstadt kamen am 28. Juli trotz Temperaturen um die 30 Grad 910 Menschen in die völlig überhitzten Räumlichkeiten der Bergschule, um sich fünf Milliliter Blut abnehmen zu lassen. Die große Anteilnahme am Schicksal der drei Patienten, für die der Aufruf gestartet wurde, spiegelte sich auch in der überdurchschnittlichen Geldspendenbereitschaft wieder: Schon im Vorfeld hatte das Spendenkonto eine beachtliche Summe erreicht und am Aktionstag selbst warf jeder Spender durchschnittlich 11,13 Euro in die Spendenbox, so dass die Aktion vollständig finanziert werden konnte.
Hier informieren wir Sie darüber, auf welchem Weg die Suche nach einem geeigneten Lebensspender für einen Patienten erfolgt. Sie erfahren ebenfalls, welche Verfahren zur Entnahme der lebenswichtigen Stammzellen angewandt werden und wie mithilfe von Nabelschnurblut Patienten Hoffnung auf ein neues Leben erhalten können.
Infos für Ärzte:
Unser Motto heißt: "Jeder Einzelne zählt!" Auch Sie können helfen! Denn noch immer erhält in Deutschland alle 45 Minuten ein Mensch die niederschmetternde Diagnose: Leukämie. Viele dieser Patienten sind Kinder und Jugendliche.
Erfahren Sie hier, wie Sie sich als Stammzellspender registrieren können. Informieren Sie sich hier auch über die Fakten und Vorurteile zur Stammzellspende.
INFOTELEFON: (0 70 71) 9 43-0