Gestationsdiabetes (GDM) gehört heute in den Industrienationen zu den häufigsten Schwangerschaftskomplikationen. Seit März 2012 ist ein Blutzucker-Screening Bestandteil der gesetzlichen Mutterschaftsvorsorge. Diagnostisch wird ein 75-g oraler Glukosetoleranztest eingesetzt. Die Therapie ist in 80% der Fälle mit einfachen Basismaßnahmen möglich, in 20% wird zusätzlich Insulin eingesetzt. Die Nachsorge der Mütter hat einen hohen Stellenwert, da sie 8-10 Jahre nach einer Schwangerschaft mit einem GDM bereits zu 50% einen Typ-2 Diabetes entwickeln.

Diese Diabetes-Konversion kann durch intensive Änderung des Lebensstils effektiv reduziert werden. Ziel des Vortrags ist es, die Bedeutung des GDM als Prä-Typ-2-Diabetes in noch jungen Lebensjahren zu verdeutlichen.
 

Lernziele:

Epidemiologie der und Hintergründe zur Gestationsdiabetes
Verordnungsablauf und Begleitmaßnahmen
 

Weitere Informationen zur Fortbildung finden Sie auf der Homepage des Anbieters.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

22.07.2015, 19:00 - 20:00, Die Aufzeichnung ist anschließend ein Jahr verfügbar.

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse D

Referent(en):

Dr. med. Helmut Kleinwechter

Tags: Gestationsdiabetes, GDM, Epidemiologie, Diabetes-Konversion, Prä-Typ-2-Diabetes, Mutterschaftsvorsorge, Glukosetoleranztest, Schwangerschaftskomplikationen, Blutzucker-Screening