Typ-2-Diabetiker sind durch das Auftreten mikro- und makrovaskulärer Folgeerkrankungen und Komplikationen stark gefährdet, weshalb frühzeitig multimodale therapeutische Interventionen einzuleiten sind. Steuerungsparameter sind der Nüchternblutzucker und der postprandiale Blutzuckerwert sowie der HbA1c-Wert. Auf diese durch Leitlinien vorgegebenen Parameter sollte in Anlehnung an das Therapiestufenschema streng geachtet werden.

Eine postprandiale Hyperglykämie muss konsequent therapiert werden. Die supplementäre Insulintherapie (SIT) mit prandialer Applikation kurzwirksamer Insuline ist als Einstieg in eine Insulin-gestützte Therapie für Patienten mit noch ausreichender endogener Rest-Insulinsekretion und damit noch normwertigen Nüchternblutzuckerwerten geeignet. Hierbei kommen neben kurzwirksamen Humaninsulinen auch schneller wirkende Mahlzeiteninsuline (Insulinanaloga) zum Einsatz. Neben höherer Patientenflexibilität weisen diese geringere Hypoglykämieraten bei gleichzeitig besserer postprandialer Blutzuckerkontrolle auf.

Weitere Informationen zur Fortbildung finden Sie auf der Homepage des Anbieters.

Kosten: kostenlos

CME-Punkte: 2

Termin(e):

16.02.2016 - 16.02.2017

Fachgebiete:

Module: 1

Referent(en):

Priv.-Doz. Dr. Peter Bramlage

Tags: Prandiale Insulintherapie, Kurzwirksames Insulin, Analoginsulin, Humaninsulin, Diabetes mellitus, Typ-2-Diabetes, Mahlzeiteninsulin, Supplementäre Insulintherapie (SIT), Nüchternblutzucker, Postprandialer Blutzucker, HbA1c