Die Nierentransplantation stellt die Therapie der Wahl bei terminaler Niereninsuffizienz dar. Allerdings warten Patienten durchschnittlich 6 Jahre auf eine Nierentransplantation. Umso wichtiger ist es, eine gute Transplantatfunktion und ein möglichst langes Transplantatüberleben zu sichern. Ein wichtiger und vor allem gut beeinflussbarer Faktor ist hierbei die Immunsuppression. Die konsequente Weiterentwicklung der immunsuppressiven Therapie sorgt dafür, dass mittlerweile eine Vielzahl verschiedener Wirkprinzipien für das immunsuppressive Management zur Verfügung steht. Durch die Kombination der Substanzen kann die Toxizität der einzelnen Medikamente möglichst niedrig gehalten werden. Das CME-Modul fasst die Wirkmechanismen und Nebenwirkungen der zur Verfügung stehenden Immunsuppressiva zusammen, gibt einen Überblick zu möglichen immunsuppressiven Induktions- und Erhaltungstherapien, informiert über die Möglichkeiten und Grenzen der Immunsuppression bei Kindern und Jugendlichen und stellt Aspekte der Therapieauswahl vor.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

03.11.2018 - 02.11.2019

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff

Tags: Nierentransplantation, terminale Niereninsuffizienz, Immunsuppression, immunsuppressive Therapie, immunsuppressives Management