Osteoprotektive Medikamente wie Bisphosphonate oder Denosumab reduzieren im Achsenskelett das Fortschreiten von osteolytischen Knochenmetastasen. Als Komplikationen kommt es bei manchen Patienten zu Kieferosteonekrosen (ONJ) mit freiliegendem Knochen und schweren Entzündungen im Mundraum. In dieser Fortbildung werden die Risikofaktoren für das Auftreten von medikamenten-abhängigen Kieferosteonekrosen (MRNJ) erläutert und besonderes Augenmerk auf die Prophylaxe vor und während osteoprotektiver Therapie gelegt. Um entzündliche Zustände zu erkennen und ggf. zu entfernen wird eine zahnärztliche Evaluation vor Einleitung einer osteoprotektiven Therapie und regelmäßiger Recall empfohlen. Ferner ist eine gute Mundhygiene extrem wichtig.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

12.11.2018 - 04.11.2019

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

PD Dr. med. Sven Otto
Prof. Dr. Dr. med. Ingo J. Diel
PD. Dr. med. Tilman Todenhöfer

Tags: Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hämatologie und Onkologie, Urologie