Studien zeigen, dass etwa die Hälfte der Vorhofflimmer-Patienten sich wenig oder gar nicht über ihr Schlaganfall-Risiko informiert fühlen. Eine der möglichen Ursachen ist die im europäischen Vergleich nur kurze Beratungszeit für Patienten in Deutschland (Patient-HCP Mirror Survey in AF: Unmet Need in Informed Decision Making; Report prepared foR The Alliance & Action for AF DH Ref: 51939; January, 2014). So bleiben einem Arzt in Deutschland nur ca. 8 Minuten Gesprächszeit pro Patient (https://www.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Versicherte/Komponenten/gemeinsame__PDF__Dokumente/Reports/PDF__Arztreport,property=Data.pdf). Diese Zeit ist in der Regel so knapp bemessen, dass Patienten nicht zwingend eine Vertrauensbasis zu ihrem Arzt aufbauen können. Diese ist jedoch wichtig, denn nur so empfinden Patienten Ihre Behandlungs-/Therapieentscheidung als das Ergebnis einer gemeinsam vereinbarten Aufgabe und halten sich mit höherer Wahrscheinlichkeit an diese. Somit ist Ihre Arzt-Patientenkommunikation ein zentraler Faktor hinsichtlich der Therapietreue Ihrer VHF-Patienten. Schwerpunkte der Fortbildung sind Information zum Thema Vorhofflimmern und Schlaganfall erhalten, Ziele einer patientenzentrierten Kommunikation kennenlernen und Tipps und Anregungen für die Umsetzung im Praxisalltag erfahren.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

04.09.2018 - 23.08.2019

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Dr. med. Dörte Hadeler

Tags: Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Kardiologie