Die Glukosemessung als diagnostische Voraussetzung für eine optimale Glukosekontrolle hat sich in den letzten Jahrzehnten rasch weiterentwickelt. Bei Blutzuckermessgeräten ist die eigentliche Messtechnik schon sehr weit entwickelt, die Umsetzung des ermittelten Messwertes in eine geeignete und unmittelbare therapeutische Aktion ist dagegen immer noch nicht optimal.

Systeme zum kontinuierlichen Glukosemessen werden von einer zunehmenden Gruppe von Patienten mit Diabetes regelmäßig genutzt, noch offene Fragen in Hinsicht auf die Evidenz bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für Hypoglykämien wurden durch neue Studien beantwortet.

Wenn die Kopplung solcher diagnostischen Optionen mit therapeutischer Intervention weiter so rasch voranschreitet wie in den letzten Jahren, dann ist eine automatisierte Diabetestherapie für viele Patienten keine Utopie mehr.

Folgende Fragen werden im Seminar behandelt:
1. Welche Standards und internationalen Empfehlungen gibt es aktuell zu CGM und Blutzuckerselbstmessung?
2. Welchen therapeutischen Nutzen haben spezifische Patientengruppen? Vorstellung aktueller Studien zu Typ I Diabetikern mit erhöhtem Risiko für Hypoglykämien, Verbesserung von Adhärenz und relevanten Markern bei Typ II Diabetikern mit CGM und Selbstmessung.
3. Wohin geht die Reise bei Blutzuckermessung mit CGM und Selbstmessung? Wie verändert die Digitalisierung die Diabeteswelt?

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2 Bislang nur beantragt

Termin(e):

16.05.2018 - 16.05.2019

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. Lutz Heinemann

Tags: CGM, Blutzuckerselbstmessung, Diabetes