Dreiteilige Reihe zu Diagnostik, Psychotherapie und Pharmakotherapie bei Patienten mit Angststörungen. Im 1. Teil werden behandelt: Diagnostik von Angststörungen - was ist reale und was ist krankhafte Angst; Differentialdiagnostik zwischen isolierten Phobien, Panikstörungen und generalisierter Angststörung; psychiatrische und somatische Komorbidität; Verlauf und Prognose der Angsterkrankungen.
Bei Menschen mit Angststörungen treten Ängste häufiger und mit höherer Intensität auf, als Menschen ohne Angststörung dies erleben. Angststörungen sind sehr häufig. Dabei kann die Angststörung natürlich unterschiedlich stark ausgeprägt sein, und entsprechend unterschiedlich groß ist die Beeinträchtigung der Betroffenen. Wichtig hierbei ist auch, dass Angststörungen nicht selten im Zusammenhang mit weiteren psychischen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen auftreten. Obwohl Angststörungen erfolgreich psychotherapeutisch und/oder medikamentös behandelt werden können, wird nur ein relativ geringer Anteil der Betroffenen entsprechend behandelt. Einige Menschen suchen —eventuell gerade wegen der bestehenden Ängste(!) — keine Behandlung auf, bei anderen wird die Störung nur schwer, spät oder gar nicht erkannt.

Folgende Themen werden behandelt:
Relevanz von Angststörungen, Lebenszeitprävalenz, Erstmanifestation, Ätiologie, Komorbiditäten (andere Angststörungen, Depressionen, Substanzstörungen), Klassifikation der Angststörungen nach ICD-10, Agoraphobie, Soziale Phobien, Spezifische Phobien, Panikstörung, Generalisierte Angststörung, Angst und Depression, Pragmatische Diagnostik in der (Hausarzt-) Praxis

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 4 Bislang nur beantragt

Termin(e):

27.04.2018 - 27.04.2019

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Dr. med. Andreas Jähne

Tags: Angst, Ansterkrankung