Psychotherapeutische Prinzipien der Behandlung von Angststörungen. Vorstellung kognitiv verhaltenstherapeutischer Techniken, Kreislauf der Angst, Prinzip der Exposition, Umgang mit Angst-Vermeidung, Möglichkeiten, durch bestimmte Gedankentechniken Einfluss auf die Angst zu nehmen, Grundprinzipien von Entspannungstechniken und Achtsamkeit.
Bei Menschen mit Angststörungen treten Ängste häufiger und mit höherer Intensität auf, als Menschen ohne Angststörung dies erleben. Angststörungen sind sehr häufig. Dabei kann die Angststörung natürlich unterschiedlich stark ausgeprägt sein, und entsprechend unterschiedlich groß ist die Beeinträchtigung der Betroffenen. Wichtig hierbei ist auch, dass Angststörungen nicht selten im Zusammenhang mit weiteren psychischen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen auftreten. Obwohl Angststörungen erfolgreich psychotherapeutisch und/oder medikamentös behandelt werden können, wird nur ein relativ geringer Anteil der Betroffenen entsprechend behandelt. Einige Menschen suchen —eventuell gerade wegen der bestehenden Ängste(!) — keine Behandlung auf, bei anderen wird die Störung nur schwer, spät oder gar nicht erkannt.

Inhalte der Fortbildung:
Allgemeine Ziele der kognitiven Verhaltenstherapie bei Ängsten, Struktur der kognitiven Verhaltenstherapie, Diagnostische Phase, Vorbereitungsphase, Interventionsphase, Interventionen auf Verhaltensebene, Körperebene, Gedankenebene, Transferphase, Evidenz und Vor-/Nachteile der Therapie, Pragmatisches Vorgehen in der Hausarztpraxis

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 4 Bislang nur beantragt

Termin(e):

27.04.2018 - 27.04.2019

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Dr. med. Andreas Jähne

Tags: Angst, Angststörung, kognitiven Verhaltenstherapie