Pharmakologische Behandlung Prinzipien mit Vorstellung von Indikation, Nebenwirkungen, Wirkung und Verordnung Prinzipien von SSRI, trizyklischen Antidepressiva, Anxiolytika, Benzodiazepinen, niederpotenten und hochpotenten Neuroleptika.
Bei Menschen mit Angststörungen treten Ängste häufiger und mit höherer Intensität auf, als Menschen ohne Angststörung dies erleben. Angststörungen sind sehr häufig. Dabei kann die Angststörung natürlich unterschiedlich stark ausgeprägt sein, und entsprechend unterschiedlich groß ist die Beeinträchtigung der Betroffenen. Wichtig hierbei ist auch, dass Angststörungen nicht selten im Zusammenhang mit weiteren psychischen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen auftreten. Obwohl Angststörungen erfolgreich psychotherapeutisch und/oder medikamentös behandelt werden können, wird nur ein relativ geringer Anteil der Betroffenen entsprechend behandelt. Einige Menschen suchen —eventuell gerade wegen der bestehenden Ängste(!) — keine Behandlung auf, bei anderen wird die Störung nur schwer, spät oder gar nicht erkannt.

Inhalte der Fortbildung:
Neurobiologie der Angststörungen und Wirkmechanismen von Pharmaka, Diagnostik, Therapieoptionen bei Angststörungen, Prinzipien der pharmakologischen Therapie, Substanzklassen zur Behandlung von Angststörungen, Gestufte pharmakologische Behandlungsoptionen, Trizyklische Antidepressiva, SSRI, MAO-Inhibitoren, Antihistaminika, Nieder- und hochpotente Neuroleptika, Behandlungsoptionen Panik, GAD, Phobie

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 4 Bislang nur beantragt

Termin(e):

27.04.2018 - 27.04.2019

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Dr. med. Andreas Jähne

Tags: Angst. Angststörung, Pharmaka