Neue Behandlungsmethoden erweitern stetig die Therapieoptionen für Patienten mit gastrointestinalen Tumoren (GIT) und verbessern deren Prognose. Für die optimale Therapie der Patienten mit GIT ist eine enge, strukturierte Zusammenarbeit aller Behandlungspartner entscheidend. Für Tumore des Magens, der Leber und des Pankreas wird exemplarisch gezeigt, wie immer bessere Früherkennung, multidisziplinäre Behandlungsansätze und neue Therapieoptionen zunehmend höhere Heilungsraten oder längere Überlebenszeiten für die betroffenen Patienten ermöglichen können. Gleichzeitig nehmen therapiebedingte Nebenwirkungen und Spätfolgen, die die Lebensqualität beeinflussen, zu. Mehr Patienten erreichen darüber hinaus ein Palliativstadium. So steigen die Anforderungen an die Therapie, an die Patienten selbst und an dessen ganzheitlicher Versorgung. Nur durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Spezialisten aus den medizinischen Fachdisziplinen wie internistische Onkologie, Gastroenterologie, Viszeralchirurgie, Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie und Pathologie sowie ernährungsphysiologischen, pflegerischen und sozialen Disziplinen kann eine optimale Versorgung gastrointestinal erkrankter Patienten gewährleistet werden.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2 Bislang nur beantragt

Termin(e):

22.12.2017 - 22.12.2018

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. med. Stefan Kahl

Tags: Therapieoptionen, GIT, Behandlungsmethoden, Palliativstadium, Ernährung