Die Immunonkologie nutzt die natürlichen Eigenschaften des Immunsystems, um Tumorzellen zu zerstören. Immunonkologische Therapien sind so in der Lage, dem Entkommen von Tumorzellen aus der immunologischen Kontrolle entgegenzuwirken. Dieses Wirkprinzip geht mit einem gegenüber herkömmlichen Therapieverfahren wie der Chemo-, Strahlen- oder zielgerichteten Therapie unterschiedlichen Nebenwirkungsspektrum einher. Diese Fortbildung beschäftigt sich mit den für die immunonkologische Therapie mit Nivolumab charakteristischen immunvermittelten Nebenwirkungen. Das CME-Modul geht hierbei unter anderem auf die Evaluation des Patienten vor Beginn einer immunonkologischen Therapie ein, vermittelt detaillierte Informationen zu Häufigkeit, Diagnostik und Therapie immunvermittelter Nebenwirkungen und präsentiert typische Patientenfälle. Die Inhalte der Fortbildung beruhen hierbei sowohl auf Angaben der Fachinformation als auch auf eigenen Erfahrungen der Referenten.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

29.01.2018 - 29.01.2019

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. med. Stefan Kasper
Dr. med. Philipp Ivanyi

Tags: Hämatologie und Onkologie, Strahlentherapie, Innere Medizin, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde