ne Reihe von Studien zeigen einen kausalen Zusammenhang zwischen hohen emotionalen Stressbelastungen (ES) und chronischen Erkrankungen, so auch für Typ-2-Diabetes mellitus. Emotionaler Stress ist ein unabhängiger, klinisch relevanter Risikofaktor, der die Erkrankung sowohl auslösen, als auch deren Progredienz zusätzlich negativ beeinflussen kann. Pathophysiologisch ist das Geschehen nachvollziehbar, z. B. während und nach emotionalen Belastungen. Alltägliche Ereignisse, wie ärgern, grübeln oder negativ denken, wirken sich auf den gesundheitlichen Status aus. Für die hausärztliche Praxis eignen sich insbesondere für chronisch kranke Patienten nicht-invasive Screenings und Diagnostikmethoden, die durch valide und reproduzierbare Messungen zur Erhebung des individuellen Stresslevel-Status beitragen.

Kosten: kostenlos

CME-Punkte: 4

Termin(e):

15.12.2017 - 14.03.2018

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Dr. rer. nat. Albert Lichtenthal

Tags: Emotionale Stressbelastung (ES), sympatho-adrenerge Achse (SA-Achse), Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HHN-Achse)