Bei der chronischen Eisenüberladung kann der Organismus das übermäßige Eisen nicht aktiv ausscheiden. Dadurch kann es zu Organschäden kommen, die schwerwiegende Erkrankungen wie Kardiomyopathien, Leberschädigungen oder Diabetes mellitus nach sich ziehen können. Für die chronische Eisenüberladung kommen verschiedene Ursachen infrage, unter anderem regelmäßige Transfusionsgaben. Aus diesem Grund sind Patienten mit hämatologischen Erkrankungen von der Eisenüberladung betroffen, beispielsweise Patienten mit einem myelodysplastischen Syndrom (MDS). Um dem Eisenüberschuss im Organismus entgegenzuwirken, muss das Eisen effektiv cheliert werden. Dafür stehen bislang drei verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung, beispielsweise das oral zu verabreichende Deferasirox. In dieser Fortbildung werden die Ursachen und Therapiemöglichkeiten bei MDS und bei Hämoglobinopathien vorgestellt. Es wird dabei besonders auf die Therapie der Eisenüberladung mit den dazugehörigen Studienergebnissen eingegangen.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

14.12.2017 - 14.12.2018

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. med. Holger Cario
Dr. med. Jörg Chromik

Tags: Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie