Asthma bronchiale umfasst verschiedene Formen einer chronisch entzündlichen Atemwegserkrankung. Bei den meisten Patienten kann mit einer Basistherapie eine gute Asthmakontrolle erzielt werden. Erreicht man hingegen trotz zusätzlich intensivierter Therapiemaßnahmen keine ausreichende Asthmakontrolle oder verliert diese bei Therapiereduktion, obwohl sich Patienten adhärent verhalten, spricht man von schwerem Asthma. Schweres Asthma lässt sich je nach zugrunde liegendem molekularen Prozess in unterschiedliche Phänotypen unterteilen, u. a. schweres allergisches Asthma und schweres eosinophiles Asthma. Weitere Phänotypen werden derzeit klinisch untersucht. Die vorliegende Fortbildung vermittelt einen Überblick über Diagnostik und Therapie von Patienten mit schwerem Asthma. Im Rahmen der therapeutischen Zusatzoptionen werden die aktuell in Deutschland zugelassenen monoklonalen Antikörper (Biologika) sowie weitere, derzeit in klinischen Studien getestete Therapien vorgestellt. Welcher Patient dabei von welchem Antikörper profitiert, das diskutieren unsere Experten Prof. Taube und Dr. Timmermann im abschließenden Videobeitrag anhand konkreter Fallbeispiele aus der Praxis.

Kosten: kostenlos

CME-Punkte: 2

Termin(e):

16.10.2017 - 15.01.2018

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Dr. med. Hartmut Timmermann
Univ.- Prof. Dr. Christian Taube

Tags: Schweres eosinophiles Asthma, monoklonalen Antikörper, Biologika, Asthma-Stufenschema