Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern, die sich einer perkutanen Koronarintervention unterziehen, haben ein erhöhtes Risiko für klinisch relevante Blutungen. Um in der Folge das Auftreten eines Schlaganfalls, Myokardinfarktes oder einer Stent-Thrombose zu verhindern, erhalten Patienten aktuellen Therapierichtlinien zur Folge eine Kombinationstherapie aus Antikoagulation und Plättchenhemmung. Dieser Behandlungsansatz ist wiederum mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden. Die vorliegende Fortbildung vermittelt einen Überblick zu den bisherigen Therapie-richtlinien und der Behandlungsproblematik bei Patienten mit Vorhofflimmern und akutem Koronarsyndrom, welche als Grundlagen für die Entwicklung des Designs der Phase IIIb-Studie PIONEER AF-PCI herangezogen wurden. Der zweite Teil des Kurses widmet sich ausführlich der Darstellung des Studiendesigns und der Ergebnisse der PIONEER AF-PCI-Studie.

Kosten: keine

CME-Punkte: 2

Termin(e):

30.09.2017 - 30.12.2017

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Bode

Tags: Vorhofflimmern, akutes Koronarsyndrom (ACS), Triple-Therapie, DAPT, orale Antikoagulation, Plättchenhemmung