Beim Makulaödem handelt es sich um eine Ansammlung extrazellulärer Flüssigkeit im Bereich der Macula lutea. Diese Veränderung äußert sich z.B. durch Unschärfe des Visus im Bereich des schärfsten Sehens und kann nach einer Katarakt-Operation auftreten. Patienten mit Diabetes weisen u.a. aufgrund einer gesteigerten Gefäßpermeabilität und eines klinisch erhöhten Entzündungsstatus ein deutlich erhöhtes Risiko auf, ein Makulaödem zu entwickeln. Zur Prophylaxe dessen können NSAIDs eingesetzt werden. Diese Wirkstoffe unterbrechen die Entzündungskaskade und beugen so der Entstehung eines Makulaödems vor. (NSAID: nonsteroidal anti-inflammatory drug; z.Dt. NSAR: nichtsteroidale Antirheumatika)

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

10.07.2017 - 10.07.2018

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Dr. med. Hakan Kaymak
Prof. Dr. med. Burkhard Weisser

Tags: Augenheilkunde Innere Medizin Endokrinologie und Diabetologie