Die verlängerte Sekundärprophylaxe bezeichnet den Zeitraum nach der Akut- und Sekundärprophylaxe. Letztere liegt typischerweise im Bereich von ca. 6 Monaten. Überlegungen zur Dauer der Antikoagulation werden grundsätzlich getragen von der Abwägung des Rezidivrisikos gegenüber dem Blutungsrisiko. Die Wirksamkeit und Sicherheit von den neuen oralen Antikoagulanzien (NOAKs) wurde in separaten Phase-III-Studien in der verlängerten Sekundärprophylaxe gegen Placebo untersucht. Die ESC-Leitlinien für die Lungenembolie führen NOAKs für die Behandlung in der verlängerten Sekundärprophylaxe als Alternative zum Vitamin-K-Antagonisten auf. Besondere Beachtung findet in dieser Fortbildung die Behandlung einer VTE bei Tumorpatienten, Frauen während und nach der Schwangerschaft sowie von Patienten mit fortgeschrittenem Grad einer Nierenfunktionsstörung.

Kosten: keine

CME-Punkte: 2

Termin(e):

22.06.2017 - 30.11.2017

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse D

Referent(en):

PD Dr. med. Peter Kuhlencordt
Prof. Dr. med. Ulrich Hoffmann

Tags: Thromboembolien, Angiologie, Kardiologie