PPI sind die Therapie der ersten Wahl bei gastroösophagealer Refluxkrankheit. Zu den Indikationen einer Langzeittherapie gehören die refraktäre Refluxerkrankung, der Barrett-Ösophagus, die Blutungsprophylaxe bei selektionierten Patienten sowie das seltene Zollinger-Ellison-Syndrom. Bei der Langzeitbehandlung müssen die potenziellen Nebenwirkungen der PPI wie Niereninsuffizienz, erhöhtes Frakturrisiko und Demenz bedacht werden. Ist eine dauerhafte Säurehemmung erforderlich und unter der PPI-Einnahme die Symptomkontrolle unbefriedigend oder der Patient lehnt eine Langzeiteinnahme ab, ist die Fundoplicatio die chirurgische Standardtherapie. Sie führt bei 85 bis 95 % der Patienten zu einer Refluxkontrolle mit guten Langzeitergebnissen.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

31.05.2017 - 31.05.2018

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. med. Markus Heiss

Tags: Chirurgie, Allgemeine Chirurgie