Allergische Erkrankungen entstehen durch fehlgeleitete immunologische Reaktionen gegen Umweltsubstanzen. Die Immunantwort gegen Allergene wird durch T-Lymphozyten gesteuert und ist gekennzeichnet durch das Entstehen eines Interleukin (IL)-4-, IL-5- und IL-13-dominierten Th2-Zytokinmusters. In dieser Fortbildung werden die spezifische Immuntherapie (SIT), die intralymphatische Immuntherapie (ILIT) und die epikutane Immuntherapie (EPIT) erläutert. Verbesserungspotenzial für die SIT allgemein steckt insbesondere in der Formulierung der Allergene und der Applikationsform, um die Nebenwirkungen zu minimieren. ILIT und EPIT könnten hier wesentliche Verbesserungen bringen, jedoch sind weitere klinische Studien erforderlich und auch geplant.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

14.03.2017 - 14.03.2018

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. Ludger Klimek
Prof. Dr. med. Thomas Kündig
Prof. Dr. med. Gabriela Senti

Tags: Allgemeinmedizin, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde