Die frühe Diagnose und Einleitung der Therapie ist ausschlaggebend für die langfristige Prognose der MS. In dieser Fortbildung wird die Darstellung und Bewertung der MS-typischen fokalen pathologischen Veränderungen in T1- und T2-gewichteten MRT-Aufnahmen erklärt. Für die MS-Diagnose nach den revidierten McDonald-Kriterien ist der Nachweis der räumlichen und zeitlichen Dissemination in einer MRT-Aufnahme möglich. Höhere Feldstärken und unterschiedliche MRT-Techniken, wie FLAIR, PD-w MRT und SWI sind hilfreich, um spezielle Fragestellungen zu beantworten sowie MS-typische Befunde, wie Dawson-Finger und zentrales Venenzeichen darzustellen. Ein Fallbeispiel aus der klinischen Praxis zeigt, wie die MS-Diagnose anhand von klinischen und paraklinischen Befunden erfolgen kann.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

23.01.2017 - 23.01.2018

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. med. Achim Gass

Tags: Neurologie, Radiologie