Asthma ist eine heterogene, multifaktorielle Erkrankung, die durch eine chronische Entzündung der Atemwege charakterisiert ist. Vielfältige Interaktionen zwischen genetischen Faktoren und Umweltfaktoren beeinflussen die Entstehung des Asthmas, v.a. wenn sie in einem kritischen Zeitraum der pränatalen und frühkindlichen Entwicklung stattfinden. Besteht das Asthma bereits, wirken sie bei Persistenz als Trigger der Symptomausprägung. Um der Heterogenität der Asthmapatienten in Bezug auf ätiologische oder pathophysiologische Merkmale gerecht zu werden und eine Vorhersage in Bezug auf das Ansprechen auf bestimmte Therapien zu ermöglichen, wurde das bereits historisch bekannte Konzept der Phänotypen laufend weiterentwickelt und aktuell durch das Konzept der Endotypen, die die zugrundeliegenden Patho-mechanismen definieren sollen, ergänzt. Ziel der „Asthmatherapie der Zukunft“ ist eine personalisierte Therapie mit höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit eines Therapieerfolgs, sowohl was eine Optimierung der bisher etablierten Therapien angeht (z.B. die Inhalationstherapie) als auch was neue molekulare Therapieansätze mit verschiedenen Antikörpern betrifft. Diese Fortbildung informiert Sie über aktuelle Forschungsergebnisse zur Pathophysiologie und Immunpathogenese von Asthma bronchiale, enthält grundlegende Informationen zu Diagnostik, Kontrolle und Therapie bei Asthma und informiert Sie über die wichtigsten Neuerungen in diesen Bereichen.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

10.02.2017 - 10.02.2018

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. med. Felix Herth

Tags: Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Pneumologie