Asthma ist eine heterogene, multifaktorielle Erkrankung, die durch eine chronische Entzündung der Atemwege charakterisiert ist. Die Therapie und die Verlaufsbeurteilung des Asthmas orientieren sich am Grad der Asthmakontrolle. Neben der reinen Symptomkontrolle sollte v.a. das Risiko für ein schlechtes Outcome im Sinne von Exazerbationen, Entstehung einer fixierten Obstruktion und Medikamentennebenwirkungen in der Therapie des Asthmas berücksichtigt werden. Bisher richtet sich die Asthmatherapie nach stufenweisen Empfehlungen für eine Therapie mit Bedarfs- und Dauermedikation der aktuellen Asthma-Leitlinien (u.a. GINA, NHL). Ein entscheidender Fokus der Asthmatherapie liegt dabei auf der Optimierung der inhalativen Therapie, da die fehlerhafte Handhabung des Inhalators und eine falsche Inhalationstechnik zu den häufigsten Ursachen für einen ausbleibenden Therapieerfolg darstellen. Des Weiteren bieten neue Ansätze im Bereich der Antikörpertherapie, die eine Einteilung der Patienten in Phänotypen entsprechend der zellulären Entzündungsreaktion (eosinophil, nicht eosinophil) erfordern, zusätzliche therapeutische Optionen für Patienten mit schwerem Asthma. Diese Fortbildung informiert Sie über die wichtigsten Grundlagen zur Diagnostik, Therapie und Kontrolle bei Asthma bronchiale und informiert Sie über die wichtigsten Neuerungen in diesem Bereich.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 4

Termin(e):

16.01.2017 - 16.01.2018

Fachgebiete:

Module: 2, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. med. Felix Herth

Tags: Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Pneumologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde