Diese gut strukturierte Fortbildung erklärt, wie die Immunonkologie die natürliche Fähigkeit des Immunsystems wieder herstellt, um Krebserkrankungen zu bekämpfen. Dabei werden die beiden bereits etablierten Wirkmechanismen der Checkpoint-Blockade erklärt: Die unspezifische Aktivierung von T-Zellen im Lymphknoten durch den Checkpoint-Inhibitor Anti-CTLA-4 (Ipilimumab) und die spezifische Reaktivierung der T-Zellen durch Anti-PD-1 (Nivolumab oder Pembrolizumab). Weiter geht die Fortbildung auf das Patientenmanagement ein, hier speziell auf Besonderheiten des Ansprechens auf immunonkologische Therapien sowie auf das Auftreten und Management von immunvermittelten Nebenwirkungen. Im letzten Teil wird die klinische Relevanz der neuen Therapiekonzepte beim fortgeschrittenen oder metastasierten Melanom dargestellt, im speziellen die Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) und des Gesamtüberlebens (OS) durch die verschiedenen Checkpoint-Inhibitoren bzw. deren Kombination.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

21.09.2016 - 08.09.2017

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Prof. Dr. med. Peter Brossart

Tags: Hämatologie und Onkologie