Die aktuellen Leitlinien empfehlen NOAKs als First-Line-Therapie zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht valvulärem Vorhofflimmern. Ob sich die positiven Ergebnisse der großen Zulassungsstudien im Praxisalltag bestätigen, wie die NOAK in der realen Welt tatsächlich eingesetzt werden und welchen Stellenwert die Vitamin-K-Antagonisten (noch) haben ist Gegenstand der aktuellen Versorgungsforschung. Auswertungen des Garfield-Registers und des Dresdner NOAK-Registers zeigen, das NOAKs gegenüber den Vitamin-K-Antagonisten bei Neueinstellungen bereits eindeutig bevorzugt werden. Allerdings werden zum Teil niedrigere Wirkstärken verordnet, als es die Leitlinien empfehlen. Durch eine bessere Kenntnis der Kriterien zur Dosisreduktion von NOAKs kann deren zielgerichteter Einsatz optimiert und die Prognose der Patienten weiter verbessert werden.

Kosten: keine

CME-Punkte: 3

Termin(e):

01.09.2017 - 31.08.2017

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse D

Referent(en):

Prof. Dr. Hendrik Bonnemeier

Tags: ESC-Leitlinien Vorhofflimmern, Schlaganfallprophylaxe, nicht-valvuläres Vorhofflimmern, NOAKs, Antikoagulation, Vitamin-K-Antagonisten