Ende 2014 lebten in Deutschland 16,4 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund, in 2015 kam eine Nettozuwanderung von 1,1 Mio. ausländischer Personen hinzu. Beide Gruppen nehmen medizinische Versorgungsleistungen in Anspruch. Ausländische Patienten bedeuten neue Herausforderungen in der ärztlichen Praxis. Sprachbarrieren und die Unkenntnis über kulturelle und religiöse Hintergründe sorgen häufig für Probleme in der medizinischen Behandlung und führen zu mangelnder Compliance. Erfahren Sie in dieser Fortbildung mehr über: Überwindung sprachlicher Barrieren mittels Übersetzungshilfen und Anamnesebögen in unterschiedlichen Sprachen Abweichende Umgangsformen insb. bei der Begrüßung Kulturelle Unterschiede am Beispiel türkischer und asiatischer Patienten Islamische Verhaltensregeln und Handlungsempfehlungen im Krankheitsfall Anpassung der Arzneimittelgabe in der Fastenzeit bzw. im Ramadan Behandlungsanspruch von Asylbewerbern

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

24.08.2016 - 24.08.2017

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

Dr. med. Soheyla Reichenberger

Tags: Allgemeinmedizin