Das Benigne Prostatasyndrom (BPS) ist bei Männern 50+ ein sehr häufiges Problem mit oft hohem Leidensdruck durch Nykturie. Die rasche Identifizierung und notwendige Basisdiagnostik sind in der hausärztlichen Praxis gut möglich. Die Fortbildung erläutert die Kriterien, wann eine weitere Abklärung durch urologische Zusatzdiagnostik erforderlich ist. BPS-Patienten sind für die medikamentöse Therapie geeignet, wenn „Lower Urinary Tract Symptoms (LUTS)“ mit Leidensdruck und keine absolute OP-Indikationen vorliegen. Vergleichende, kontrollierte und randomisierte Studien zeigen ähnliche symptomatische Wirksamkeit der verschiedenen Klassen der BPS-Präparate bei unterschiedlichen Nebenwirkungsprofilen und Kontraindikationen. Alle für die Differentialtherapie erforderlichen Fakten werden praxisnah dargestellt.

Kosten: kostenfrei

CME-Punkte: 2

Termin(e):

27.07.2016 - 27.07.2017

Fachgebiete:

Module: 1, Klasse I

Referent(en):

PD Dr. med. Michael J. Mathers

Tags: Allgemeinmedizin, Urologie, Naturheilverfahren