Akute und chronische Infektionen der Harnwege, wie eine Harnblasenentzündung, sind häufige Erkrankungen in der hausärztlichen, urologischen und gynäkologischen Praxis. Dabei sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Die häufigste Ursache sind aufsteigende Bakterien des Darmtraktes (E. coli). Bei manchen Patienten treten rezidivierende Infektionen auf. Folge kann eine chronische Schädigung der Harnwegsschleimhaut sein. Typische Beschwerden sind häufiges, erschwertes und unangenehmes Wasserlassen. Bei einer Pyelonephritis kommen häufig auch allgemeine Beschwerden wie Fieber und Lendenschmerzen hinzu. Die Anamnese sowie die Untersuchung des Harns auf Entzündungszeichen sind die wichtigsten Diagnosemerkmale einer HWI. In manchen Fällen kommt es zur Spontanheilung. Je nach Symptomatik ist aber auch eine medikamentöse Behandlung notwendig. Kommen Antibiotika zum Einsatz, müssen die lokalen Resistenzen der Keime beachtet werden.

Weitere Informationen zur Fortbildung finden Sie auf der Homepage des Anbieters.

CME-Punkte: 2

Termin(e):

07.07.2016 - 07.01.2017

Fachgebiete:

Tags: Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Urologie