PR: IMS Health TopChart Juni

Im 1. Quartal 2014 haben die Arzneimittelhersteller in Summe 1.134 Mio. Euro zur Entlastung der Gesetzlichen Krankenkassen bei den Arzneimittelausgaben beitragen.

Auf diesen Betrag addieren sich die Einsparungen aus Zwangsabschlägen (§ 130 a SGB V) und Rabatten aus Erstattungsbeträgen (§ 130b SGB V) sowie Rabatt-Verträgen (§ 130 a Abs. 8 SGB V).

Damit liegt die Rabattsumme trotz der Absenkung des Herstellerzwangsabschlags von 16 % auf 6 % im 1. Quartal 2014 um rund 30 % über dem Vorjahreswert.

Dazu haben mit 700 Mio. Euro primär die Einsparungen aus Rabattverträgen nach 130a Abs. 8 SGB V beigetragen, die im Vergleich zum Vorjahr nochmal um 23 % angestiegen sind.

92,6 % nach Menge in Packungseinheiten und 42,2 % des Umsatzes zu ApU (Listenpreis) im GKV-Rabattmarkt entfallen auf Generika. Die Rabatthöhe liegt im gesamten GKV-Markt im Durchschnitt im 1. Quartal 2014 bei 51 %.

Die durch nach § 130b SGB V verhandelte Erstattungsbeträge erzielten Einsparungen für sogenannte „AMNOG-Produkte“ liegen bei 57 Mio. Euro und sind damit um 98 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

Die Summe aus Herstellerzwangsabschlag und Zusatzabschlag im Rahmen des verlängerten Preismoratoriums beläuft sich auf 338 Mio. Euro und ist damit um -41 % gegenüber dem Vorjahreswert zurück gegangen.

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