Schweres SHT aus präklinischer Sicht

Der Hirndruck (ICP) steigt bei 60-70% der SHT-Patienten an. Dadurch sinkt der Perfusionsdruck im Gehirn, was eine Hypoxie ermöglicht. Fehlende Autoregulation erhöhrt den ICP zusätzlich. Ein niedriger systemischer Blutdruck korreliert mit schlechterem Outcome. Bei Polytrauma und Schock ist daher einer Hypotonie entgegenzuwirken. Die Intubation und gezielter Einsatz von Narkotika zum Schutz des vulnerablen Gehirns sind essentiell. Zellulär führen wahrscheinlich freie Radikale und exzitatorische Aminosäuren zum Zelltod. Hier wird eine Neuroprotektion durch Ketamin als diskutiert.
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